Als Apotheke wird der Ort bezeichnet, an dem apothekenpflichtige und frei veräufliche Medikamente verkauft werden. Auch Artikel, die als apothekenüblich gelten, werden hier verkauft, z.B. Nahrungsergänzungsmittel, Kosmetika oder auch Verbandmaterial. Der gesetzliche Auftrag von Apotheken ist es, die Versorgung der Bevölkerung mit Meidkamenten zu gewährleisten. Dies geht natürlich nicht ohne die Pharmaindustrie, die Arzneimittel herstellt. Apotheken sind dem Grunde nach natürlich ebenso wirtschaftlich handelnde Unternehmen wie alle anderen Einzelhandelsgeschäfte auch. Lediglich für die Waren (hier eben Medikamente) gelten strengere Auflagen. Aber auch eine Apotheke ist vernünftig auszustatten. Zur Lagerung der Medikamente gibt es speziell für diese Branche entwickelte Schränke, die Apothekerschränke. Wie diese aussehen, muss ich, glaube ich, hier nicht beschreiben. Je nach Größe des Ladenlokals kann eine entsprechend große Auswahl an Medikamenten zur Verfügung gestellt werden. Der Bereich, in dem die Kunden beraten werden, ist oft mit (raumhohen) Regalen eingerichtet, worin freiverkäufliche Medikamente, Nahrungsergänzungsmittel und andere Produkte präsentiert werden. In der Apotheke findet kein oder nur für die wenigsten Produkte (Pflaster, Kosmetika, u.ä.) ein SB-Angebot statt. Medikamente, verschreibungspflichtig oder nicht, gehören eben nicht in den SB-Bereich. Der Apotheker ist schließlich der jenige, der die Fachkenntnisse hat um noch Informationen über die Produkte zu geben. Apotheken sind meist mit mit Kassensystemen ausgestattet, die auch eine online-Verbindung zum Apothekenlieferanten haben. In einer Datenbank auf der Kassensoftware des Kassensystems sind alle vorhandenen Medikamente und Artikel hinterlegt. Jede Abgabe wird dort mit der jeweiligen Menge zugefügt. Wenn dann das Produkt zuneige geht oder der ganze Vorrat verbraucht ist, kann aus dieser Datenbank heraus eine Bestellung zum Lieferanten gesendet werden. Eine Registrierkasse habe ich schon ewig nicht mehr in einer Apotheke gesehen. Gut, die Kassensoftware einer Registrierkasse ist wahrscheinlich auch nicht umfangreich genug, um den Bedürfnissen an eine Kasse seitens der Apotheke ausreichend zu genügen. In der Kassensoftware des Kassensystems sind schließlich nicht nur die Produkte selbst namentlich gespeichert, sondern es sind auch noch zugehörige Informationen (Nebenwirkungen, empfohlene Tagesdosis, uvm.) zur Abfrage hinterlegt. Um also eine Kasse so zu nutzen, wie es in Apotheken erforderlich ist, können Registrierkassen wahrscheinlich tatsächlich nicht ausreichend sein. Dafür ist von Kassenherstellern eben eine spezielle Kassensoftware entwickelt worden, die eben nur auf Kassensystemen oder auf Netzwerkkassen funktionsfähig ist. Ob aber nun Kassensytem, Netzwerkkasse oder Registrierkasse: wichtig ist, dass auch in jeder Apotheke eine Kasse installiert ist, die der Branche entsprechend nutzbar ist. Netzwerkkassen sind da möglicherweise die beste Lösung, weil eben die besondere Software darauf abgestimmt ist und auch online-Verbindungen zu Lieferanten mit Registrierkassen nicht bedarfsgerecht eingerichtet werden können. Neben einer guten Kasse und optimaler Schrankbestückung ist eine Apotheke natürlich auch mit Geräten ausgestattet, die für Service gegenüber dem Kunden bereit gehalten werden. So können vor Ort in der Apotheke der Blutdruck und auch der Blutzuckerwert gemessen werden, mit einer Personenwaage kann ein Kunde sein aktuelles Gewicht ermitteln. Außerdem bieten Apotheken den Service, Geräte auszuleihen. Dazu gehören zum Beispiel Babywaagen und Inhalationsgeräte.
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